« Postwachstum und Regionalentwicklung » – Christian Schulz, Université du Luxembourg, Department of Geography and Spatial Planning

In Zeiten globaler Krisen-Phänomene (Armut/Hunger, Klimawandel, Migration/Flucht, Covid-19-Pandemie), die sich durch zeitliche Überlagerung und inhaltliche Wechselwirkungen in der öffentlichen Wahrnehmung verdichtet haben, haben Debatten über globale Ressourcen, ökologische Wachstumsgrenzen und mögliche Lösungsansätze jüngst eine neue Dringlichkeit erfahren. In diesem Kontext nimmt die Diskussion über so genannte Postwachstums-Ansätze eine prominente Position ein. Vor diesem Hintergrund ist es 
Anliegen des Beitrags, folgende Fragen anzusprechen:

  • Was ist Postwachstum und warum braucht es Alternativen zur vorherrschenden Wachstumslogik?
  • Welche Rolle spielen Strategien wie die ‚Green Economy‘ und ‚nachhaltiges Wachstum‘?
  • Welche grundlegenden, suffizienz- und gemeinwohlorientierten Ansätze sind nötig?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Landesplanung und Regionalentwicklungspolitik?

Im hier gegebenen Rahmen können diese Aspekte nur einführend diskutiert werden. Zur vertiefenden Lektüre seien die in der Bibliographie aufgeführten Grundlagenwerke eIm hier gegebenen Rahmen können diese Aspekte nur einführend diskutiert werden. Zur vertiefenden Lektüre seien die in der Bibliographie aufgeführten Grundlagenwerke empfohlen (insbesondere Latouche, 2006; Jackson, 2009; Paech, 2012; Schneidewind and Zahrnt, 2014; Kallis, 2018; Schmelzer and Vetter, 2019; Seidl and Zahrnt, 2019; Hickel, 2020; Lange et al., 2020).

Zum Konzept Postwachstum



Um gleich zu Beginn einem häufigen Missverständnis vorzubeugen: Postwachstum ist nicht das Gegenteil von Wachstum, also etwa eine sinkende Wirtschaftsleistung (Rezession) oder eine schrumpfende Bevölkerung. Vielmehr steht dieser – wie durch die Vorsilbe „Post“ angedeutet – vorläufige Sammelbegriff für eine Reihe von Politik- und Forschungsansätzen, die eines vereint: der Versuch, die im gegenwärtigen Wirtschaftssystem vorherrschenden Wachstumszwänge zu überwinden und deren ökologischen und sozialen Negativfolgen drastisch zu reduzieren. Versuche, die französischen und englischen Begriffe décroissance bzw. degrowth mit ‚Wachstumsrücknahme‘ oder ‚Entwachstum‘ zu übersetzen, können hier irreführend sein. Gemeint ist vielmehr zweierlei: Einmal die Frage, wie sich Wohlstand und gesellschaftliches Wohlergehen auch ohne ein permanent (materiell) wachsendes Produktions- und Konsumgeschehen erhalten lassen – wie es Tim Jackson etwa unter dem Schlagwort ‚prosperity without growth‘ fasst (Jackson, 2009). Zum zweiten das Anliegen, Wachstum dort, wo es sozial-ökologisch nötig bzw. erwünscht ist, so zu gestalten, dass es Nachhaltigkeitszielen nicht widerspricht, sondern sich an Fragen des Gemeinwohls orientiert. Postwachstum sucht also sowohl nach Möglichkeiten, den Verbrauch natürlicher Ressourcen auf ein langfristig viables Niveau zu beschränken, als auch den Zugang zu diesen Ressourcen sowie erzielte Wohlstandsgewinne gerechter zu verteilen – letzteres sowohl global gesehen (Nord/Süd), als auch innerhalb einzelner Volkswirtschaften (s. aufgehende Einkommensschere und Präkarisierung in westlichen Industriegesellschaften).

Zur Wachstumskritik

Grob zusammenfassend, macht sich die Wachstumskritik an drei zum Teil miteinander verbundenen Aspekten fest: a) an dem grundsätzlichen Glauben, ein Wirtschaftssysteme könne auf der Grundlage permanenten Wachstums langfristig bestand haben; b) an den diesem System inhärenten Mechanismen und Triebfedern, die viele Unternehmen einem systemischen Wachstumsdruck aussetzen; und c) an Fragen der gegenwärtigen Wachstums- und Wohlstandsmessung. Der Reihe nach:

  • a) Dass in einem begrenzten System unendliches Wachstum möglich sein solle, erscheint gleich in mehrfacher Hinsicht fragwürdig: die Endlichkeit materieller Ressourcen und die ökologische Tragfähigkeit des Planeten setzen dem menschlichen Wirtschaften ultimative Grenzen. Zudem wird in der Debatte um Wirtschaftswachstum gerne übersehen, dass wir es nicht mit einem linearen Verlauf, sondern mit einer exponentiellen Funktion zu tun haben. Ein Beispiel: Legt man ein jährliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 4% zugrunde – wie es für Luxemburg gemeinhin als „notwendig“ postuliert wird – dauert es nur 70:4 also 17,5 Jahre, bis sich die Wirtschaftsleistung verdoppelt hat. Nach weiteren 17,5 Jahren wäre sie damit viermal so groß wie im Ausgangsjahr. Und in nur insgesamt 70 Jahren, also weniger als einer durchschnittlichen Lebensspanne, hätte sich das BIP versechzehnfacht. Nach 87,5 Jahren wäre es 32 mal so hoch wie zu Beginn unserer Rechnung, nach 115 Jahren 64 mal usw. Das heißt natürlich nicht, dass in dieser Zeit auch die Bevölkerung, die Ressourcenverbräuche oder die Siedlungsfläche in gleichem Maße wachsen würden. Aber – wie wir weiter unten sehen werden – ist auch nicht zu erwarten, dass dieses Wachstum ohne massive ökologische Auswirkungen bleiben kann.

  • b) Während Schuld- und Zinsmechanismen, fehlgeleitete Steueranreize und z.T. auch kontraproduktive Subventionen (z.B. der Landwirtschaft) schon lange als Triebfedern der Wachstumsabhängigkeit bekannt sind, hat in den letzten beiden Jahrzehnten die fortschreitende Finanzialisierung des Wirtschaftsgeschehens den systemimmanenten Wachstumszwang weiter verstärkt. Dadurch, dass die Wertentwicklung von Firmenbeteiligungen, Schuldverschreibungen, Immobilien und Rohstoffen zu zunehmend spekulativen und von der Realwirtschaft abgekoppelten „Gütern“ der finanzialisierten Finanzwirtschaft geworden sind, haben sich auch Motivlagen in und Erwartungshaltungen an Unternehmen gewandelt, insbesondere in Richtung kurzfristiger Maximierung der Profitabilität.

  • c) Und schließlich wird zunehmend infrage gestellt, mit welchem Maßstab und nach welchen Kriterien wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlicher Wohlstand bewertet wird. Die den politischen und medialen Diskurs prägende Messung über das BIP als alleinigem Indikator wird aus mindestens drei Gründen kritisiert: Erstens sagt das BIP nichts über die Verteilung der Wohlstandsgewinne innerhalb einer Gesellschaft aus. D.h. längst nicht alle Bevölkerungsteile profitieren von einem wachsenden BIP, manche leiden sogar zunehmend darunter. Zweitens verbucht das BIP auch unerwünschte Wachstumsursachen – so genannte „regrettables“ – als positive Effekte, etwa Folgekosten von Verkehrsunfällen, die Behebung von Umweltschäden oder Ausgaben für militärische Konflikte. Und drittens erfasst das BIP nur monetär messbare Transaktionen von Gütern und Dienstleistungen. Damit bleibt ein großer Teil von Aktivitäten, die für das gesellschaftliche Miteinander und individuelle Wohlergehen fundamental sind (z.B. private Sorgearbeit, Nachbarschaftshilfe, Ehrenamt) von diesem Wirtschaftsverständnis ausgeschlossen.

Bisherige Ansätze und die Entkopplungsfrage

Dass kontinuierliches Wachstum langfristig nicht mit einem kontinuierlich wachsenden Ressourcenverbrauch einhergehen kann, wird weitgehend anerkannt. Jedoch unterscheiden sich die Lösungsansätze erheblich. In den letzten 20-30 Jahren dominierten Strategien, die dem Konzept der ökologischen Modernisierung zugeordnet werden können. Sie vertreten die Annahme, dass durch Effizienzsteigerung (etwa durch technologischen Fortschritt) ein ‚Ergrünen‘ der Wirtschaft möglich sei, ohne grundlegend etwas an ihren Funktionsweisen und Motivlagen zu verändern. Das ‚Green Economy‘-Programm der Vereinten Nationen (UNEP, 2011), das Konzept des ‚nachhaltigen Wachstums‘ der EU (European Commission, 2010), und nicht zuletzt auch der European Green Deal (European Commission, 2019; Mastini et al., 2019) verschreiben sich diesem Effizienzprinzip und gleichzeitig einer wachstumsorientierten Politik.

Abb. 1: Weltweite Entwicklung der Materialverbräuche im Verhältnis zum BIP-Zuwachs und zur Bevölkerungsentwicklung (Quelle: WU Wien 2017, leicht verändert)

Die Vorstellung, die gegenwärtigen Produktionssysteme und Konsummuster könnten langfristig und global wachsen, solange sich der Ressourcenverbrauch durch technologische Innovationen und Effizienzgewinne kontinuierlich mindern lässt, kann jedoch als illusorisch gelten. Die hier angestrebte Entkopplung von Wirtschaftswachstum und globalen Ressourcenverbräuchen konnte nach mehr als zwanzig Jahren effizienz- und technologieorientierter Politikansätze nicht empirisch bestätigt werden. Im Gegenteil, relativen Gewinnen in der Ressourcenproduktivität stehen absolut wachsende Verbräuche von natürlichen Ressourcen und Energie gegenüber (WU Wien, 2017; Giljum and Lutter, 2015). Dies hat mit sich wandelnden Lebensstilen ebenso zu tun wie mit der Tatsache, dass neue Technologien und Materialien (z.B. isolierende Baustoffe) in ihrer Herstellung selbst zu erhöhten Ressourcen- oder Energieverbräuchen (z.B. im Produkt gebundene ‚graue Energie‘) beitragen. Hinzu kommt das als Rebound- oder Bumerang-Effekt bekannte Phänomen, dass effizienzbasierte Einsparungen auf der einen Seite durch Mehrverbräuche an anderer Stelle überkompensiert werden können (z.B. höhere Fahrleistung mit einem verbrauchsärmeren Auto, höhere Raumtemperatur im energetisch modernisierten Eigenheim). Der Ökonom Nico Paech spricht deshalb von einem ‚Entkopplungsmythos‘ (Paech, 2010b), weil allenfalls relative Entkopplungen zu beobachten sind, die notwendige absolute Entkopplung der Wirtschaftsleistung von Ressourcenverbräuchen im globalen Maßstab jedoch unerreichbar wirkt (s. Abbildung 1). Und auch auf Ebene einzelner Volkswirtschaften überwiegt die Zahl der Länder, in denen keine Entkopplung festzustellen ist, gefolgt von den Ländern mit unterschiedlichen Graden relativer Entkopplung (darunter viele Industrieländer). Absolute Entkopplung wird nur in wenigen Ausnahmen gemessen und ist in der Regel auf spezifische Sondereffekte (krisenhafter Strukturwandel z.B. in Kuba oder Irak) oder zweifelhafte Daten (z.B. Nordkorea) zurückzuführen, nicht jedoch auf eine Nachhaltigkeitsorientierung der Wirtschaft (WU Wien, 2018).

Suffizienz und Gemeinwohlorientierung



Was bleibt aus den Wohnzimmern? Bleibt die Hoffnung auf Einsicht, auf Es braucht demnach andere Wege, die vorherrschenden Wachstumszwänge oder den ‚growthism‘ (Hickel, 2020) zu überwinden. Neben der Suche nach Effizienz (s.o.) und dem Erstreben von Konsistenz (d.h. Schließen von Ressourcenzyklen etwa im Rahmen der ‚Circular Economy‘) braucht es auch eine Orientierung am Prinzip der Suffizienz. Dabei geht es – anders als bei der Effizienz und Konsistenz – nicht um die Frage, wie produziert und konsumiert wird, sondern darum, was produziert wird und warum es produziert und verbraucht wird. Diese Frage geht über das hinaus, was einzelne Verbraucher*innen durch ihre Kaufentscheidungen und ihre Lebensführung beeinflussen können, und braucht einen breiteren gesellschaftlichen Konsens für einen Wandel, der dann auch durch politische Regulierung und Anreizinstrumente unterstützt werden muss. Orientierungshilfe in der Entscheidungsfindung bietet hier das Prinzip des Gemeinwohls, das auf jedes Geschäftsmodell und jedes Produkt Anwendung finden sollte (s. ausführlich in Felber, 2018). 

Zudem braucht es eine Abkehr vom BIP als einzig relevantem Indikator sowie die Einbeziehung sozialer und ökologischer Aspekte der Wachstums- und Wohlstandsmessung, wie es etwa der Index of Sustainable Economic Welfare (ISEW), der Genuine Progress Indicator (GPI) oder der Happy Planet Index vorsehen. Dazu gehört auch ein erweitertes Verständnis von ‚Wirtschaft‘, das neben formal verfassten, nach Marktprinzipien agierenden Unternehmen auch Formen der sozialen und solidarischen Ökonomie sowie andere private (z.B. häusliche Pflege) und kommunitäre (z.B. Nachbarschaftshilfe, Tauschringe, Zeitbanken) Aktivitäten umfasst. Deren Beitrag zur Schaffung gesellschaftlichen Wohlstands muss als mindestens gleichwertig zu den im BIP erfassten Aktivitäten anerkannt werden.

Zur Rolle der Planung und Regionalentwicklung

Welche Rolle können nun Planung und Regionalentwicklung in diesem Zusammenhang spielen? Eine sehr bedeutende, haben doch alle genannten Phänomene eine dezidierte räumliche Ausprägung: die Belastung von natürlichen Ökosystemen durch Ressourcennutzung ebenso wie der Flächenverbrauch durch Siedlungsentwicklung, die Energieintensität von Infrastrukturen, die Nahrungsmittelproduktion, die Organisation industrieller Lieferketten oder die baulichen Ansprüche verschiedener Wohn- und Arbeitsformen. Postwachstumsaspekte können daher auf allen Ebenen planerischen Handelns mehr oder weniger explizit Berücksichtigung finden. Kommunal-, Regional- und Landesplanung können – ebenso wie Architektur und Städtebau – ermöglichend wirken, indem sie regulatorische, infrastrukturelle und gestalterische Voraussetzungen schaffen, die  postwachstumsorientierte Aktivitäten fördern oder überhaupt erst zulassen. Die drei folgenden Beispiele sollen dies illustrieren helfen (zum Thema Postwachstumsplanung siehe auch Lamker and Schulze Dieckhoff, 2019):

  • Die Landes- und Flächennutzungsplanung kann durch entsprechende Flächenausweisung und Nutzungsvorgaben die Entstehung regionaler Wertschöpfungsketten in Industrie, Handwerk und Land- und Forstwirtschaft begünstigen. Dies gilt auch für produktive Flächen im innerörtlichen Bereich (urbane Landwirtschaft, lokale Güterproduktion, -instandhaltung und -reparatur).

  • Siedlungsentwicklungsplanung kann sich verändernden Lebensstilen, Bedürfnissen und sozial-ökologischen Ansprüchen stellen, indem sie Funktionsmischungen ermöglicht, neue Wohn- und Arbeitsformen begünstigt, und kurze Wege zu allen wichtigen Diensten inklusive dem öffentlichen Verkehr vorsieht. Dies gilt gleichermaßen für städtische und ländliche Gebiete.

  • Die Gestaltung von Wohn- und Gewerbebauten oder die Konzeption öffentlicher Plätze kann proaktiv Räume des Teilens (Co-Working, Gemeinschaftsgärten) und notwendige Infrastrukturen (Werkstätten, Car-/Bike-Sharing) schaffen. Hierunter fallen nicht nur die baulichen Voraussetzungen, sondern auch Anpassungen im planungsrechtlichen Bereich, um z.B. hybride und flexible Nutzungsformen zuzulassen.

Vor allem aber muss die Planung ihre eigenen Leitbilder, Zielvorstellungen und Wertesysteme hinterfragen. Wie definiert sie künftig Visionen der Regionalentwicklung, mit welcher Indikatorik vermag sie, Wohlstandsentwicklung umfassender zu beobachten und zu prognostizieren, und wie gelingt es, Gemeinwohlprinzipien zum zentralen Maßstab auf allen Planungsebenen und in allen sektoralen Fachplänen zu machen?

Fazit

Zugegeben, der Wandel hin zu einem postwachstumsorientierten Wirtschaftssystem ist ein hochkomplexes Unterfangen und die vielleicht größte derzeitige gesellschaftliche Herausforderung, steht sie doch in unmittelbarem Zusammenhang mit der Lösung zentraler Fragen des Klimawandels, der Biodiversität, der sozialen Gerechtigkeit und Teilhabe. Diese Überlegungen sind auch Teil unseres Beitrags zur Internationalen Konsultation ‚Luxembourg in Transition‘, die derzeit Visionen für eine dekarbonisierte und resiliente Zukunft für Luxemburg und die Grenzregion zusammenträgt. Er wird erarbeitet von einem interdisziplinären Konsortium unter Beteiligung der Universität Luxemburg, des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), des Transition Hub CELL, des Instituts fir Biologësch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg (IBLA) und des Office for Landscape Morphology (OLM).

Weiterführende Links:

Research and Degrowth https://degrowth.org/

Postgrowthplanning/Postwachstumsplanung http://www.postgrowthplanning.com/

Konzeptwerk Neue Ökonomie https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/

Blog Postwachstum https://www.postwachstum.de/

Themendossier Postwachstum der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) https://www.arl-net.de/de/postwachstum

Zitierte Literatur:

European Commission (2010) Europe 2020. A strategy for smart, sustainable and inclusive growth. Brussels.

European Commission (2019) The European Green Deal. COM(2019) 640 final 11.12.2019. Brussels.

Felber C (2018) Gemeinwohl-Ökonomie. München: Piper.

Giljum S and Lutter S (2015) Globaler Ressourcenkonsum: Die Welt auf dem Weg in eine Green Economy? Geographische Rundschau 67(5): 10-15.

Hickel J (2020) Less is more. How Degrowth Will Save the World. London: William Heinemann.

Jackson T (2009) Prosperity without growth? The transition to a sustainable economy. Report, London.

Kallis G (2018) Degrowth. Newcastle upon Tyne: Agenda.

Lamker C and Schulze Dieckhoff V (2019) Mit oder gegen den Strom? Postwachstumsplanung in der Fishbowl. RaumPlanung 201(2-2019): 48-54.

Lange B, Hülz M, Schmid B, et al. (2020) Postwachstumsgeographien. Raumbezüge diverser und alternativer Ökonomien. Bielefeld: Transcript, 457.

Latouche S (2006) Le pari de la décroissance. Paris: Fayard.

Mastini R, Kallis G and Hickel J (2019) Europe’s Green Deal is a tepid response to the climate crisis. . New Statesman, 03/12/2019.

Paech N (2010a) Eine Alternative zum Entkopplungsmythos: Die Postwachstumsökonomie. Humane Wrtschaft 5/2010: 12-14.

Paech N (2010b) Eine Alternative zum Entkopplungsmythos: Die Postwachstumsökonomie. Humane Wirtschaft 5/2010: 12-14.

Paech N (2012) Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie München: oekom.

Schmelzer M and Vetter A (2019) Degrowth/Postwachstum zur Einführung. Hamburg: Junius.

Schneidewind U and Zahrnt A (2014) The Politics of Sufficiency. Munich: oekom.

Seidl I and Zahrnt A (2019) Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft. Marburg: Metropolis.

UNEP (2011) Towards a green economy: Pathways to sustainable development and poverty eradication. Report, Nairobi: United Nations Environment Programme.

WU Wien (2017) The Material Flow Analysis Portal of Entry. In: The Material Flow Analysis Portal of WebLog. Available at: http://www.materialflows.net/ (accessed 25/06/2019).

WU Wien (2018) Decoupling material use and economic performance of Entry. In: Decoupling material use and economic performance of WebLog. Available at: http://www.materialflows.net/decoupling-material-use-and-economic-performance/ (accessed 28/02/2021).

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